Alpintour zum Peitlerkofel

Der Peitlerkofel (2.875 m) ist einer der schönsten Aussichtsberge in den Dolomiten. Ein Highlight dieser Bergtour sind die Peitlerwiesen in voller Blüte.

Startpunkt dieser prächtigen Bergtour ist das Würzjoch (2.006 m), das über St. Martin in Thurn im Gadertal, Lüsen oder das Villnösstal aus erreichbar ist. Vom gebührenpflichtigen Parkplatz an der Ütia de Börz, im Angesicht der imposanten Peitlerkofel-Nordwand, nehmen wir den breiten Forstweg Nr. 8A nach rechts in Richtung Ütia Göma. Bald lichtet sich der Wald und vor uns breiten sich die herrlich blühenden Peitlerwiesen mit ihren Alpenrosen und einer bunten Blumenvielfalt aus, die das Auge des Betrachters regelrecht entzücken. Bald folgt die Abzweigung zur Ütia Göma zu Füßen des “Sas de Pütia“, wir folgen dem Weg nach rechts 8A entlang der Peitlerwiesen.

Allmählich wird der Weg schmaler und wir nähern uns immer mehr der Felswand. Durch eine langgezogene Schlucht entlang des Baches und einigen Schneefeldern windet sich der Weg Nr. 4, nun allmählich steiler, nach oben, bis wir die Peitlerscharte (2.357 m) erreichen - ein obligatorischer Rastplatz für Bergwanderer. Hier kreuzen sich auch andere Wanderwege, von hier gelangt man z.B. auch zur Schlüterhütte in Villnöss oder nach Campill im Gadertal. Weiter geht es auf dem Weg links querend über Wiesengelände und über zahlreiche Serpentinen nach oben. Das Gelände wird allmählich alpiner und wir erreichen den aussichtsreichen Sattel zwischen Großem und Kleinen Peitlerkofel.

Ab hier beginnt der Drahtseil-gesicherte Aufstieg über den steilen Gipfelaufbau des Großen Peitlerkofels, absolute Trittsicherheit ist hier erforderlich. Etwas unsicheren Wanderern empfehlen wir hier ein Klettersteig-Set, auch Kinder sollten eventuell gesichert werden. Ist die Drahseil-gesicherte Passage überwunden, legt man die letzten Meter auf einem steinigen Pfad zurück, dann ist es endlich geschafft und das Gipfelkreuz des “Peitlers“ ist erreicht. Eine herrliche Aussicht auf die Dolomiten mit Marmolata sowie die Zillertaler Alpen und andere Gebirgszüge machen den Peitlerkofel zu einem absoluten Muss für Bergfreunde. Der Rückweg erfolgt auf demselben Weg, der Gipfelaufbau erfordert dabei besondere Vorsicht.

Hinweis: Der Peitlerkofel ist ein Paradeberg, der eine herrliche Aussicht bietet und nicht nur aus diesem Grund äußerst beliebt ist. Im Hochsommer empfiehlt sich ein früher Start, wenn möglich meiden Sie die Tour am Wochenende. Die Tour erfordert große Ausdauer, etwas Bergerfahrung ist absolut nötig. Der Gipfelaufbau ist trittsicheren und absolut schwindelfreien Wanderern vorbehalten. Kinder sollten im letzten Abschnitt gesichert werden. Es empfiehlt sich auch ein Abstecher auf den Kleinen Peitlerkofel (in etwa 15 Minuten vom Sattel aus erreichbar) - dieser bietet einen einmaligen Blick auf den Gipfel des großen Bruders. Ab der Peitlerscharte kann die Tour auch mit der Peitlerkofel-Umrundung fortgesetzt werden, die ebenfalls am Würzjoch endet.

Autor: BS

Falls Sie diese Wanderung machen möchten, informieren Sie sich bitte über die aktuellen Bedingungen noch einmal vor Ort!

Ausgangspunkt: Würzjöch (2.006 m)
Weg: Würzjoch - Peitlerscharte - Großer Peitlerkofel - Peitlerscharte - Würzjoch
Wegnummern: 8A, 4 / Peitlerkofel-Rundweg
Höhenunterschied: 900 hm
Gehzeit: ca. 3 h Aufstieg
Erlebt:Juli 2010
Familientauglich? für größere, bergerfahrene und geh-begeisterte Kinder ist der Peitlerkofel ein besonderes Erlebnis, am Klettersteig sollten Kinder jedoch gesichert werden.
Infos bei: Tourismusverein Villnösser Tal, Tel.: +39 0472 840180, E-Mail: info@villnoess.info

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