Über den Schlinigpass zur Uinaschlucht

Der Schlinigpass ist der wichtigste Übergang durch die Berge der Sesvenna. Der Fußweg führt von Schlinig zur Sesvennahütte und durch unberührte Naturlandschaften zur legendären Uina-Schlucht im Engadin.

Eine nicht allzu anstrengende, aber recht lange Wandertour liegt vor uns. In Schlinig, dem schmucken Bergdorf im gleichnamigen Tal oberhalb von Mals und Burgeis, geht es los. Der im ersten Abschnitt asphaltierte Weg Nr. 1 führt durch die grüne Landschaft zur Schliniger Alm, auch Alp Planbell genannt (Einkehr möglich). Ein breiter Forstweg führt von hier aus weiter in Richtung Sesvennahütte. Der letzte Wegabschnitt zur Hütte wird etwas steil, vom Wasserfall bis zur ehemaligen Pforzheimer Hütte, wo sich auch ein schöner Bergsee befindet.

Die Sesvennahütte, die nördlich des markanten Föllakopf liegt, lassen wir erstmal links liegen und gehen den Weg mit der Markierung Nr. 18 weiter in Richtung Westen. So erreichen wir den 2.300 m hoch gelegenen Schlinigpass, um den sich Feuchtwiesen ausdehnen. Eine besonders schöne alpine Naturlandschaft, in der ein paar Rinder weiden, begleitet uns weiter bis zur leicht tiefer liegenden Staatsgrenze zur Schweiz. Immer dem Talweg nach, queren wir die Wiesen der Sursass Alm und erreichen schließlich die Uina Schlucht. Diese besteht aus einer tiefen Furche, die der Bach in den Fels geschliffen hat. Nun müssen wir auch schon umkehren, denn die 9 km Hinweg müssen auch noch zurück gegangen werden. Stärkung bietet dabei die Einkehr bei der Sesvennahütte.

Autor: AT

Achtung: Bevor Sie diese Wanderung unternehmen, informieren Sie sich bitte nochmals vor Ort über die aktuellen Bedingungen! Besonders an Wochenenden sind auf dem im letzten Abschnitt etwas engen Weg viele Mountainbiker unterwegs.

Ausgangspunkt: Schlinig (Dorf)
Wegverlauf:  Schlinig - Alp Planbell - Sesvennahütte - Schlinigpass - Alp Sursass - Uinaschlucht (und zurück)
Wegweiser: Nr. 1, 18, Uina
Höhenunterschied: ca. 870 m
Höhenlage: zwischen 1.735 und 2.310 m
Weglänge: ca. 8,9 km (je Richtung)
Gehzeit: etwa 2,5 Stunden (je Richtung)
Erlebt: August 2013

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