Beim Scheibenschlagen handelt es sich um einen Fruchtbarkeitsbrauch! Am Abend des Fastensonntags trifft sich die Bevölkerung auf einer Höhe zu einem gemeinsamen Gebet.
Manchmal dauert das “Scheibenschlagen” bis zu drei Tage! Dabei werden handgefertigte Zirbenscheiben mit einem alten Spruch belegt, einer Person gewidmet und dann ins Tal geschleudert. Gute Wünsche flogen und fliegen auch heute noch symbolisch zu Tal und werden dem Werfer traditionsgemäß mit einem Osterei gedankt.
Brauchtermin ist übrigens der erste Sonntag in der Fastenzeit, der dementsprechend Funkensonntag oder sonst auch “Kassunnti” (Käsesonntag) genannt wird!