Winterlandschaft Fluss

Schellenrennen

Mit Schellen und Taschen ausgerüstet starten Kinder oder Ministranten nach einer Segnung durch das Dorf und bitten um Süßigkeiten.

Mit lautem Geschelle verleihen sie ihrer Bitte Nachdruck und bedanken sich mit weiterem Geschelle dafür.

Der Ursprung dieses Brauches ist unklar und kann bis auf heidnische Riten zurückgehen: Bräuche mit Schellen und Gelärme sind nämlich im Tiroler Zeit seit langem weit verbreitet. Vor allem zur Nikolauszeit, Neujahr und Fasnacht sieht man die Kinder durch das Dorf laufen.

Weiteres Beispiel: Das “Winterausschellen” im Münstertal!

Hier wird immer Anfang März der sogenannte Tag des “Chalandamarz” (chalanda=erster Monatstag, marz=März) begangen. In Bauernkitteln ziehen die jungen Leute mit Kuhglocken durch das Dorf. Streiche werden gespielt, geplündert und in den frühen Morgenstunden wird ein Riesengetöse gemacht, um die Wintergeister zu vertrieben und die Frühlingsgeister unter der Schneedecke zu wecken…


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