Burgen Schloesser -> Landesfuerstliche Burg Meran 2011

Landesfürstliche Burg

Die Landesfürstliche Burg im Zentrum von Meran war Stadtsitz der hochadeligen Tiroler Landesherrn.

Erzherzog Sigmund von Österrich, genannt “der Münzreiche”, ließ das kleine, zentral gelegen Schloss hinter dem Rathaus, am Fuße des Küchelberges errichten (zweite Hälfte des 15. Jh.) und nutzte dieses wohl als Stadtwohnung. Die Gebäudegruppe ähnelte aber mehr einem kunstvoll gestalteten festen Haus mit schwacher Umfassung als einer voll entwickelten Burg. Somit wurde das Schloss in Vergangenheit auch oft als “Ansitz” gewertet.

Bis zum 16. Jahrhundert blieb die Burg eine fürstliche Residenz. Im Jahr 1516 hielt sich auch Kaiser Maximilian I. Im Schloss auf. Nach zahlreichen Wechsel der Besitzer, verfiel die Burg im Laufe der Jahrhunderte zunehmend. Im Jahr 1875 erwarb jedoch die Stadtgemeinde Meran die Burg. Zwischen 1878 und 1880 erfolgten Restaurierungsarbeiten auf historische Weise nach Plänen des international bekannten Architekten Friedrich von Schmidt, auch Leiter der Arbeiten zur Restaurierung am Wiener Dom. Nach diesen Arbeiten wurde die Burg öffentlich zugänglich gemacht. Heute befindet sich im Inneren der Burg ein Museum.

Mit ihren holzgetäfelten Stuben, Kachelöfen, Kammern und Jungfernzimmern gibt die Burg heute einen erstklassigen Einblick in das spätmittelalterliche Leben. Die Einrichtung stammt aus der Zeit der Gotik und Renaissance. Auch einige Waffen wie Lanzen und Hellebarden sind aus der Zeit noch erhalten geblieben. Zusätzlich verfügt die Burg über eine kleine Kapelle, die mit interessanten Fresken aus dem 16. Jahrhundert verziert ist.

Öffnungszeiten:
> von März bis zum 1. Sonntag im Januar geöffnet
> Dienstag - Samstag: von 10.00 - 17.00 Uhr
> Sonn- und Feiertagen: von 10.00 - 13.00 Uhr
> Montag Ruhetag

Weitere Informationen:
Landesfürstliche Burg
Galileistraße/Burghof - Meran
Tel.: +39 329 0186390

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