Hofer Andreas

Andreas Hofer

Wer schon mal zu Besuch in St. Leonhard in Passeier war, konnte dort sicherlich die Gedenkstätte und das Museum des Freiheitskämpfers Andreas Hofer bewundern.

Andreas Hofer, geboren am 22. November 1767, übernahm zuerst das Wirtshaus seines Vaters “Sandwirt” und arbeitete dort auch als Viehändler.

In den Jahren 1805/1806 stand Tirol unter der bayrischen Herrschaft infolge einer Niederlage Österreichs im 3. Koalitionskrieg. Die Bayern begannen Reformen, teils auch religöse Eingriffe in das Leben der Bürger, aufzustellen, welche zu einem Kirchenkampf der einfachen Bevölkerung gegen den Klerus führte.
So kam es zu Aufständen in der Tiroler Hauptstadt Innsbruck im Jahre 1809. In diesem Jahr verhalf Andreas Hofer den Tirolern drei Mal zum Sieg, unter anderem bei der bekannten “Berg Isel Schlacht” gegen die französischen Truppen unter Napoleon, welche mit den Bayern verbündet waren.

In dieser Zeit entstand auch der Brauch des Herz-Jesu-Feuers, bei welchem man dem Gelöbnis, das dem Herzen Jesu gegeben wurde gedenkt. Noch heute erinnern die Feuer auf den Bergspitzen an die Zeit des Andreas Hofer und werden alljährlich am zweiten Sonntag nach Fronleichnam gefeiert.

Bei seiner letzten Schlacht am Berg Isel, musste er sich einer Niederlage bekennen und flüchtete auf die Pfandleralm, wo er jedoch gefunden und nach Mantua verbannt wurde. Andreas Hofer wurde am 20. Februar 1810 in Mantua vor dem Kriegsgericht erschossen.


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