Südtirol ist ein begnadetes Land. Wiesen und Berge prägen die Landschaft und das haben die Hotelbesitzer für sich wiederentdeckt.
Das Heubad wurde in alten Zeiten schon durchgeführt und war sehr beliebt wegen seiner erfrischenden Wirkung. Schon die Mägde und Knechte erkannten nach einer Nacht im Heu, dass sie am nächsten Tag sehr erholt und frisch wieder an die Arbeit gehen konnten. Da war ein wesentlicher Unterschied zu spüren im Gegensatz zu einer Nacht im Bett.
Und wenn die Gastwirte schon ein naturnahes Erlebnis bieten wollen, dann richtig: Das Gras wird frühmorgens oder abends gemäht, wenn alle ätherischen Öle noch darin enthalten sind. Die bunte Pflanzenvielfalt wird dann sehr schnell getrocknet und für ihre Verwendung aufbewahrt.
Kräuter wie Frauenmantel, Arnika, Thymian, Enzian oder das Fingerkraut sind unter anderem nun im Heu enthalten.
Das Heubad ist heute im ganzen Jahr möglich, da das getrocknete Gras fachgerecht aufbewahrt werden kann. Es wird einfach mit Wasser in Verbindung gebracht und schon kann der Spaltpilz, der den erwärmenden Prozess hervorruft, hervorragend arbeiten…
Heubäder bieten sehr viele Gastgeber in ganz Südtirol an:
Das “Badl” beim Schlosswirt unter Schloss Juval am Beginn des Vinschgaus z.B., auch in Völs am Schlern hat das Heubad Tradition. Im Pustertal, im Sarntal und überall wo es saftige Almwiesen gibt, werden die Geschenke der Natur genutzt und zum Wohle der Gäste eingesetzt.
Viel Spaß beim sehr erholsamen Entspannen!