Berge - Tribulaun, 2010

Tribulaun

Diese drei markanten Berggipfel liegen an der Grenze zwischen Österreich und Italien und sind stark zerklüftete Kalkberge.

Diesen Berg gibt es in dreifacher Ausgabe: den Pflerscher Tribulaun (3.097 m ü.d.M.), Gschnitzer Tribulaun (2.946 m ü.d.M.), Obernberger Tribulaun (2.780 m.ü.d.M.). Die Tribulaungruppe ist hauptsächlich aus Hauptdolomit aus der Trias aufgebaut, die auf einem kristallinen Urgesteinsockel aus Gneisen und phyllitischen Glimmerschiefern aufliegt. Das Gestein Dolomit wurde auch hier entdeckt: Der Geologe und Mineraloge Déodat Gratat de Dolomieu fand hier das ihm damals noch unbekannte Gestein.

Der Pflerscher Tribulaun ist die höchste Erhebung des Tribulaunkamms und gilt als einer der bedeutendsten Kletterberge der Stubaier Alpen. Im Norden grenzt er an das Gschnitztal in Tirol und im Süden an das Pflerschtal in Südtirol. Geprägt ist der Pflerscher Tribulaun von steilen Felswänden, die zu den höchsten der Stubaier Alpen zählen.

Der Normalweg führt von Pflersch zum Sandjoch und weiter durch die Südflanke und eine südöstliche verlaufende Schlucht zum Gipfel. Die Tour auf den Tribulaun ist mit dem III° Schwierigkeitsgrad (UIAA) bemessen und ist kletter-technisch nicht schwer, aber die Steinschlaggefahr ist nicht zu unterschätzen, da das Gelände brüchig ist! Kletterausrüstung ist unbedingt erforderlich, empfehlenswert ist, die Tour mit einem Bergführer zu unternehmen.

Und wenn Sie nicht so hoch hinaus wollen, ist auch eine Wanderung auf die Tribulaunhütte (2.369 m ü.d.M.) lohnend. Und dort können Sie sich immer noch überlegen, einen der drei Gipfel in Angriff zu nehmen…

Weitere Informationen zu: Tribulaun

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