Toblacher See
Der Toblacher See liegt genau an der Grenze zwischen zwei Naturparks: dem Naturpark Sextner Dolomiten und dem Naturpark Fanes-Sennes-Prags.
Der kleine Alpensee im Hochpustertal entstand in der Zeit des Altertums durch zahlreiche Felsstürze und sein Zu- und Abfluss ist die Rienz. Weiters ist der See eines der wenigen Rieselfelder (Feuchtgebiete), die es in den Alpen gibt.
Rund um den Toblacher See wurden 5 Bunker gebaut, 1939 wollte Mussolini die Zufahrtswege nach Italien schützen. Die Bauten gehören zum Alpenwall in Südtirol, einem Schutzwall aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.
Im Sommer kann man den See auf einem Boot erforschen. Im Winter jedoch gefriert das Eis und Curling und Eislauf sind angesagt. Auch die Haupt-Langlaufloipe des Hochpustertales verläuft um den Toblacher See.
Rund um den Toblacher See führt seit 2000 ein Naturlehrpfad. Er bietet zwei Stunden gemütlichen Wanderns sowie elf verschiedene Infotafeln, welche Spaziergänger ganz nebenbei über Flora, Fauna und viels mehr informieren. Auch die praktischen Fähigkeiten der See-Umrunder sind hier gefragt: wer findet die farbig getarnten Pfosten in der Umgebung? Wer springt weiter als die Waldbewohner?
Bekannt ist der Toblacher See vor allem auch bei Vogelfreunden, denn hier gibt es im Frühjahr und Herbst während des Vogelzuges seltene Zugvögel zu beobachten.
Meereshöhe: 1.117 m ü.d.M.
Fläche: 286.000 m³
Maximale Tiefe: 3,5 m
Uferlinie: 4,5 km
Besonderheiten: seltene Zugvögel

