Mals Markt

Der Hauptort der Gemeinde Mals war als Dorf mit den sieben Türmen bekannt, von denen heute noch fünf stehen.

Die 2.317 m hohe Spitzige Lun wacht über das Hauptdorf der Gemeinde Mals, welches am östlichen Talrand auf 1.066 m Meereshöhe liegt. Die Bedeutung von Mals für die gesamte Region des Obervinschgaus resultiert aus seiner verkehrsgünstigen Lage: Wer über den Reschen nach Österreich fährt oder über Müstair in die Schweiz, der passiert die Ortschaft. Auch für den öffentlichen Verkehr ist Mals ein wichtiger Knotenpunkt, mit der Endstation der Vinschger Bahn und den Busverbindungen in die Schweiz und nach Österreich.

Der Aufstieg von Mals als zentraler Knotenpunkt begann im 17. Jahrhundert, als Landesfürstin De Medici dem Ort zwei Jahrmärkte zugestand, den Georgimarkt Ende April und den Gollimarkt Mitte Oktober. Als Zeichen der Macht können auch die ehemals sieben Türme des Marktortes gewertet werden, von denen nach den Franzosenkriegen noch fünf intakt sind: Jener der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, die St. Benedikt Kirche aus karolingischer Zeit, St. Martin aus dem 12. Jahrhundert, St. Johann und der Bergfried der Fröhlichsburg.

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