Burgruine Rafenstein

Die romantische Ruine von Schloss Rafenstein erhebt sich über der Stadt Bozen, südöstlich von Jenesien am Eingang zum Sarntal.

Auf einem felsigen Rücken über der Talferschlucht, am Eingang zum Sarntal nahe Bozen, ist die Ruine Rafenstein weithin sichtbar. Erbaut wurde die Burg im 13. Jahrhundert vom Trientner Bischof Friedrich von Wangen, um die Kontrolle über die Handelsbeziehungen zwischen Nord und Süd und die Herrschaft über Bozen in der Hand zu haben. Da hier ein wichtiger Handelsweg vorbeiführte, war die Burganlage vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit sehr bedeutend.

Zu jener Zeit bestand Rafenstein lediglich aus einem Palas, einem niedrigen Bergfried und einer Ringmauer. Erst im 14. Jahrhundert wurde ein Zwinger, der Torturm und der Südtrakt hinzugefügt. 1357 war der Bau Sitz von Franz von Ravenstein. Nach dem frühzeitigen Tod seines Sohnes ging der Besitz an die Familie von Goldegg über, später über Erbwege an die Weinecker. Von 1500 bis 1599 war Rafenstein im Besitz von Sigmund Gerstl und Hans Wueff, dann übernahmen die Grafen von Wolkenstein das Schloss.

Die bedeutendste Bauphase von Burg Rafenstein gab es im 16. Jahrhundert. Die damals noch mittelalterliche Burg wurde im Stile der Spätgotik umgestaltet. Erst im 19. Jahrhundert, als die Herren von Wolkenstein das Schloss nicht mehr bewohnten, wurde es dem Verfall überlassen. Heute ist nur noch eine Ruine der damaligen Anlage zu sehen. Seit Sanierungs- und Sicherungsarbeiten in den vergangenen Jahren ist die Ruine wieder öffentlich zugänglich. Ein nahe gelegenes Restaurant, das hausgemachte Südtiroler Spezialitäten anbietet, trägt heute den Namen “Schloss Rafenstein”.

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