Hochfeiler

Der höchste Berg der Zillertaler Alpen, der 3.510 m hohe Hochfeiler, ist für seine gleichnamige Eiswand bekannt.

Der Gipfel des Hochfeiler liegt auf dem Zillertaler Hauptkamm und markiert die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Er besteht aus massivem alpinen Zentralgneis, der im oberen Bereich mit einer Grünschieferauflage bedeckt ist. Die Nordseite ist im gesamten Bereich vergletschert und bildet eine markante, rund 300 m hohe Eiswand, die zu den bekanntesten Touren des klassischen Alpinismus zählt.

Ausgangspunkte für eine Besteigung des Hochfeiler von Südtirol aus sind Wiesen/Pfitsch und Pfunders. Weiters kann man auch von Lappach im Tauferer Ahrntal aus zur Edelrauthütte (2.545 m ü.d.M.) wandern und dann weiter die Gletschertour zum Hochfeiler unternehmen. Am Südwestgrat befindet sich die leichteste Route hoch zum Gipfel, die an der Hochfeilerhütte (2.710 m ü.d.M.) beginnt.

Auf demselben Weg erfolgte auch die Erstbesteigung im Juli 1865 durch Paul Grohmann, Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins, und die Bergführer Peter Fuchs und Georg Samer aus St. Jakob in Innerpfitsch. Die Hochfeiler-Eiswand im Norden wird hingegen vom Nordtiroler Schlegeistal aus begangen. Die Erstbesteigung dieser Seite erfolgte durch F. Dyck und Hans Hörhager im Jahr 1887.

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