St. Jakob

Taleinwärts, nordöstlich vom Hauptort St. Ulrich, liegt am sonnigen Hang der kleine Ortsteil St. Jakob.

Die kleine Siedlung am Südhang des Pitschberges, etwas oberhalb von St. Ulrich gelegen, befindet sich in sonniger Lage auf 1.420 m ü.d.M.

Eine wahre Sehenswürdigkeit stellt hier die St. Jakobskirche dar, der Überlieferung nach soll sie sogar die älteste Kirche des Tales sein. Urkundlich erwähnt wurde sie aber erst in einem noch erhaltenen Ablassbrief aus dem Jahre 1283. Und da die St. Jakobskirche entlang des uralten Höhenweges “Troi Paian” liegt, der Weg der einst von Venedig über die Dolomitenpässe führte, ist auch nicht von ungefähr, dass die Kirche dem Hl. Jakob, dem Beschützer der Pilger und Wanderer, geweiht wurde. Verziert ist das Gotteshaus mit wertvollen spätgotischen Fresken und der Hauptaltar stammt aus den Händen der Künstlerfamilie Vinazer. Die originalen barocken Statuen des Hauptaltars, die zwischen 1650 und 1800 entstanden, kann man heute im Museum Gröden betrachten. Auch im Museum ausgestellt befindet sich das frühbarocke Fastentuch (1620/30) aus der St. Jakobskirche, das einzige vollständig erhaltene Zeugnis seiner Art in Südtirol.

Und neben Kultur gibt es auch Natur zu entdecken. Die Spitzen der Dolomiten laden zu gemütlichen bis hin zu anspruchsvollen Touren ein.

Empfohlene Unterkunft: St. Jakob

  1. Ansitz Jakoberhof
    Hotel

    Ansitz Jakoberhof

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