kastelruth schlernhexe
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Sage: Die Schlernhexen

Die Schlernhexen wurden und werden manchmal immer noch für die Unwetter im Seiser Alm-Gebiet verantwortlich gemacht

Der Schlern ist ein Bergmassiv, dessen höchster Punkt als Petz bezeichnet wird. Er soll seit jeher der Treffpunkt der gefürchteten Schlernhexen sein, die sich hier trafen und ihr Unwesen trieben, und dies der Legende nach bis heute tun. Auch einzelne Menschen suchten sie heim, so wie den Hansel, der am Fuße des Schlern seinen kleinen Hof hatte und dort mit seiner Frau lebte.

Eines Tages sah seine Frau einen schwarzen Schatten und dunkle Wolken am Himmel, als sie am Brunnen Wasser holen wollte. Dazu gesellte sich ein unheilvolles Brummen. Sie stürmte zurück ins Haus, alarmierte den Hansel und der wusste, was zu tun war: Mit einem Gewehr mit geweihter Munition wollte er der Wetterhexe zu Leibe rücken und schoss in den Himmel. Es ertönte ein ohrenbetäubender Schrei, und die Wetterhexe stürzte bei der Tenne tot zu Boden.

Der Hansel war aber von dem fürchterlichen Anblick so mitgenommen, dass er in Ohnmacht fiel und mehrere Jahre brauchte, um sich davon zu erholen. Im Seiser Alm-Gebiet gibt es heute zahlreiche Plätze und Stellen, die an die Schlernhexen erinnern, so der Erlebnisweg Hexenquellen direkt auf dem Hochplateau und die sogenannten Hexenbänke, Formationen aus Fels und Stein, am Puflatsch. Beides sind beliebte Ausflugsziele bei Groß und Klein...

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