Törggelen
Südtiroler Speck, Knödel und mehr - all das finden Sie in Buschenschänken und urigen Lokalen von Oktober bis Mitte November!
Bildergallerie: Törggelen
-
Zu Gast beim Ebnicherhof in Oberbozen: Die Törggelesaison steht vor der Tür und die Kastanien werden geerntet, sortiert und geritzt. -
Zurück beim Ebnicherhof in Oberbozen: Alles wird vorbereitet, damit die Gäste einen geselligen Abend verbringen können - nicht nur Kastanien, sondern auch Knödel, Schlachtplatten und Krapfen, begleitet vom “Nuien” und “Suser”. -
Die oft zitierte alpin mediterrane Landschaft im Meraner Raum wird im Herbst von einer ganz besonderen Atmosphäre umhüllt. Tiefe Nebel morgens im Tal, klare Luft und vor allem besondere Bräuche lauern an unterschiedlichsten Ecken. Wir haben der „Törggele”-Tradition auf den Zahn gefühlt bzw. sie in Form der gebratenen Kastanien zwischen die Zähne bekommen, haben einem Bauern über die Schulter geschaut bei der Ausübung eines alten Handwerks und haben selbst Hand angelegt beim sog. „Wimmen”, bei der Weinlese. -
Kein geringerer als Albrecht Dürer war 1494 schon in das Städtchen Klausen verliebt und hat seine Eindrücke im Stich „Das große Glück“ festgehalten. Klausen bietet Kultur, Kunst und „Keschtn“. Eingebettet in eine wunderbare Landschaft, die zu jeder Jahreszeit seine Reize hat. Wir sind eingetaucht in Geschichte, Kultur und Standtansichten.
Das Törggelen ist seit jeher Brauch in Südtirol. Vor allem entlang der Weinstrasse und im Eisacktal - überall dort, wo es den neuen Wein gibt, wurde schon früher im Herbst nach dem Weinpressen ordentlich geschmaust. Alle Helfer und Helfershelfer aus nah und fern wurden zu einer großen Marende eingeladen, ein kleines Fest, bei dem der neue Wein und der Suse (neuer Wein vor der Gärung), “gekostet” wurden.
Was es zu essen gab? Die Mahlzeit hatte und hat es noch heute in sich: Es gab Kraut, Knödel und Geselchtes, Hauswürste und Speck oder Aufschnitt mit Kaminwurzen, Käse und allem was dazugehört. Zum Nachtisch gab’s und gibt es Krapfen und die “Keschtn”, gebratene Kastanien mit Butter, zu denen der Suse besonders gut schmeckt!
Törggelen kommt übrigens aus dem Lateinischen “torquere”, was soviel wie “Wein pressen” bedeutet.
-
Die süße Frucht galt ehemals als wertlos. Heute sind Kastanien sehr beliebt und ein nahrhafter und gesunder… mehr
-
Der Wein spielt in Südtirol an sich schon eine große Rolle - da liegen Verkostungen der “Neuen” auf der Hand. mehr
-
Wandern und schmausen passen hervorragend zum Herbst! Das Törggelen in Südtirol bietet beides. mehr
-
Im Herbst sind die Wälder voll von den Igeln der Kastanien, in Südtirol gibt es Wege, die besonders viele… mehr
-
Der Brauch des Törggelens ist ein typisches Erscheinungsbild in Südtirol. Wo Wein wächst, findet es statt. mehr
-
Angebote der Gastwirte sind in der Törggele-Zeit nicht selten. Doch wird die Kastanie auch öffentlich gefeiert… mehr
-
Sie öffnen oft ihre Tore nur für die Zeit im Herbst, in der Wanderer und Genießer zum Törggelen einkehren. mehr