Mendelpass
Der Mendelpass (1.363 m ü.d.M.) liegt südlich von Bozen und ist direkt über Eppan oder Kaltern zu erreichen.
Bildergallerie: Mendelpass
Er ist der tiefste Einschnitt des Mendelkammes zwischen dem Penegal im Norden und dem Monte Roen im Süden. Der Mendelpass verbindet das Überetsch mit dem Nonstal und somit auch Südtirol mit dem Trentino. Die östliche Straße hinauf auf den Pass ist eine bei Bikern sehr beliebte Bergstraße, die mit 17 Kehren und einem Abschnitt mit bemerkenswertem Panorama durchaus ihre Eigenart hat.
Die östliche Straße hinauf auf den Pass ist eine bei Bikern sehr beliebte Bergstraße, die mit 17 Kehren und einem Abschnitt mit bemerkenswertem Panorama durchaus ihre Eigenart hat. Die Passstraße führt weite Strecken am Mendelkamm bis unterhalb des Penegals entlang und wurde in den Jahren zwischen 1880 und 1885 erbaut. Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Mendelpass, vor allem nach dem Bau der Standseilbahn. Kurort und Erholungszone für Adelige und den Kaiser. Die Mendelbahn wurde 1903 erbaut und sollte die Kurorte Mendel und Gries bei Bozen bequem verbinden. Die Anlage wurde vom renommierten Schweizer Architekten Emil Strub projektiert ist heute noch eine der steilsten Standseilbahnen Europas.
Am Mendelpass gibt es heute viele “Sommerfrischhäuschen”, in denen mancher Kalterer und Eppaner einen Teil seines Urlaubs oder die Wochenenden verbringt. Vor allem im Juli und August wird es in den Geschäften und auf den Straßen lebendig. Im Winter zieht der Schnee - wenn denn einer liegen bleibt- der Wald und das kleine Skigebiet Mendel/Ruffrè die Menschen auf den Pass.

