Kniakiachl

Traditionelle Bauernkrapfen mit Preiselbeermarmelade, die hauptsächlich im Winter gebacken werden - das sind Kniakiachl

Eine süße Tradition aus Südtirol sind die Kniakiachl, die immer noch auf so manchen Festen und zu Fasching angeboten werden. Früher wurden sie an dem einzigen Tag im Jahr serviert, an dem die Knechte und Mägde ihren Dienstgeber wechseln durften. Falls du es eilig hast, kannst du den Teig auch vorher machen: Die Teigrohlinge dann einfrieren und bei Bedarf ausbacken.

Zutaten für rund 20 Stück:

  • 250 g Mehl 00
  • 50 g Zucker
  • 12 g Hefe
  • 25 g Butter
  • 3 g Salz
  • 100 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Rum (nach Geschmack)
  • geriebene Zitronenschale
  • 1 ganzes Ei
  • 1 Eigelb
  • Preiselbeermarmelade für die Füllung

10 Schritte zur Zubereitung:

  • Für den Dampfl (Hefevorteig) das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte des Mehls eine Mulde drücken.
  • Den Germ einbröckeln, eine Prise Zucker und etwas Milch hineingeben.
  • Mit Mehl bestreuen und zugedeckt an einem warmen Ort 15–20 Minuten gehen lassen.
  • Für den Germteig Zucker, Eier, zerlassene Butter, Salz, Vanillezucker, Zitronenschale, Rum und die restliche Milch zum Dampfl dazugeben und zu einem Teig schlagen, bis sich Blasen bilden.
  • Den Germteig dann etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Für die Kniakiachl gleichmäßige Kugeln formen.
  • Die Kugeln dann erneut 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Das Fett auf etwa 180 Grad erhitzen, die Teigkugeln mit beiden Händen gleichmäßig ausziehen, sodass außen eine Wulst entsteht und in der Mitte der Teig dünn ist.
  • So ins Fett geben und auf beiden Seiten braun herausbacken.
  • Nach dem Auskühlen die Vertiefung mit Preiselbeermarmelade füllen.

Danach kannst du sie direkt genießen - als Belohnung für einen Kochnachmittag: Am besten schmecken Kniakiachl immer noch frisch gebacken.

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