Die herrliche Aussicht auf den Schlern und den mächtigen Langkofel macht Tanirz zu einem wahren Panoramaort
Bildergalerie: Tanirz
Westlich von St. Peter bei Lajen und gleich neben Tschöfas liegt der Weiler Tanirz mit seinen wenigen Bauernhöfen. Alle diese kleinen Orte gehören zur selben Gemeinde: Lajen, die sich vom Hang oberhalb von Klausen im Eisacktal bis zum Eingang des Grödner Tals erstreckt. Darüber befinden sich Almhütten und Hochebenen wie die Raschötz, die es ermöglichen, das Gebiet stufenweise zu erkunden. Diese herrliche Natur steht im Naturpark Puez-Geisler unter Schutz.
Das Zentrum von Tanirz bildet die kleine Kirche zum Hl. Bartholomäus. Sie ist das älteste Gotteshaus von Lajen, ein landschaftlich reizvoller Bau mit Blick auf Schlern und Langkofel. Das Schlernmassiv mit seiner charakteristischen, wuchtigen Form gilt als Wahrzeichen Südtirols, während der Langkofel mit seiner 1.000 Meter hohen Felswand die höchste Erhebung der Grödner Dolomiten ist. Romanische Elemente sind an der Kirche heute noch erkennbar.
Gleich in der Nähe - wir sind hier auf 1.182 Meter Seehöhe - steht ein alter Nussbaum, der als Naturdenkmal unter Schutz steht. Genauer gesagt ist es ein Walnussbaum, hinter dem sich eine Trockenmauer befindet. Rund um den Stamm wurde einst Brennholz gestapelt. Interessanterweise sind alle vier Hauptäste des Baumes massig, aber mit rund 1,5 Meter Umfang etwa gleich dick.
Das Gebiet lässt sich, ebenso wie die darüberliegenden Hochalmen, am besten zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit Schneeschuhen erkunden. Eine Möglichkeit ist die Rundwanderung von Tanirz nach Lajen, die in weniger als zwei Stunden über einen Wiesenweg nach Freins und weiter zum Dorfplatz von Lajen führt. Für den Rückweg bietet sich der Poststeig an, der historische Verbindungspfad zwischen Lajen und St. Ulrich. Die steten Ausblicke sind beeindruckend.
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