Der neue Themenweg in Gröden, gestaltet von Grundschülern, führt zum ältesten Kirchlein des Tales, dem St. Jakobskirchlein
Hinter der Pfarrkirche von St. Christina in Gröden startet ein einfacher Wanderweg, der bei Groß und Klein beliebt ist. Sein Ziel ist das St. Jakobskirchlein, dessen Geschichte bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen soll. Es ist nicht nur idyllisch gelegen, sondern ist auch mit schönen gotischen Fresken im Presbyterium und Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert geschmückt.
Sie stellen die Jakobslegende dar. Diese Anhöhe mit dem Kirchlein, in Ladinisch "dlieja da Sacun", gilt als einer der schönsten Aussichtsplätze Grödens mit Sicht auf die Dolomiten. Der 6 Kilometer lange Weg wurde von den Schülern der Grundschule gestaltet: 16 Tafeln erzählen dir in rund 2 Stunden Wanderzeit insgesamt und in drei Sprachen die Legende des Grafen von St. Jakob.
Der junge Grödner Graf Jakob von Stetteneck soll nämlich nach seiner Heimkehr von Santiago di Compostela das Kirchlein als Dank für sein Leben gestiftet haben. Er widmete es dem Hl. Jakob, dem Beschützer der Wanderer. Am Ende des Weges, beim Bauernhof Festil, wartet noch ein kurzer steiler Anstieg bis zum St. Jakobskirchlein auf 1.608 Meter Meereshöhe.
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