Der famose Giro d’Italia führt jedes Jahr zu den schönsten Plätzen in Italien: Auch Südtirol ist manchmal als Etappe vertreten
Der Giro d'Italia ist eines der bedeutendsten Etappenrennen im Straßenradsport der Männer und gehört, zusammen mit der Tour de France und der Vuelta a España, zu den Grand Tours. Die zahllosen Kilometer, die die Profisportler während der Italienrundfahrt abspulen, führen sie quer durch Italien und in das nahe Ausland. Seit 1909 wird das Rennen jedes Jahr im Mai ausgetragen und bildet einen Fixpunkt im nationalen Eventkalender. Zwei Mal fiel es aus - während des 1. und 2. Weltkriegs - und einmal wurde es auf Oktober verschoben: während der Pandemie 2020.
In manchen Jahren wird auch Südtirol mit in die Streckenführung eingebaut, und da gibt es neben den Kilometern auch die Höhenmeter zu schaffen. Einige Beispiele? 2004 führte der Giro d'Italia durch Bozen (im Bild), 2017 stand Innichen auf dem Plan. 2024 kehrte der Giro d'Italia zurück.
Damals führte er die Topathleten nach St. Christina in der Dolomiten-Region Gröden, das erste Mal wieder nach 1940: St. Christina war das Ziel der 16. Etappe, nachdem die Athleten in Südtirol den Vinschgau, das Etschtal und das Eisacktal durchquert hatten und bei Blumau den Anstieg zum Panider Sattel geschafft hatten. Am Tag danach startete die 17. Etappe in Wolkenstein in Gröden.
Der Giro d'Italia 2026 führt durch die Nachbarprovinz Trient - mit dem Ziel der 18. Etappe in Andalo, nachdem er das Valle della Chiesa durchquert hat, und dem Start der 19. Etappe am darauffolgenden Tag in Fai della Paganella. Südtirol ist dieses Jahr nicht mit dabei.
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