In St. Peter in Villnöss, dem sonnigen Hauptort des Villnösser Tales, steht naturnaher Tourismus im Vordergrund
Bildergalerie: St. Peter in Villnöss
Mitten im Villnösstal liegt das Dorf St. Peter, das vom sogenannten "Dom im Tale" überragt wird. Neben dem "Dom auf dem Lande" in St. Pauls bei Eppan, im Süden des Landes, und dem markanten Kirchturm in Kastelruth unterstreicht auch dieses Bauwerk die große Bedeutung der Gotteshäuser in Südtirol. Dieser Dom ist die Pfarrkirche zu den Aposteln Petrus und Paulus und gilt mit ihrem 65 Meter hohen, zwiebelförmigen Kirchturm als älteste Kirche des Tales.
Die spätbarocken Deckenmalereien wurden vom Tiroler Maler Joseph Schöpf geschaffen. Auf einer Seite des Villnösser Baches, dort, wo auch die Kirche steht, konzentrieren sich im Dorfzentrum Einrichtungen wie das Kulturhaus, die Grundschule, die Bibliothek und das Informationsbüro.
Von dort führt der Weg aufwärts nach Coll. Auf der anderen Bachseite, bei der Häusergruppe Pitzak, liegen das Sportzentrum mit Eislaufplatz, Schießstand, Kegelbahn und Skateranlage sowie die Handwerkerzone. St. Peter in Villnöss eignet sich hervorragend für leichte Wanderungen im Mittelgebirge, zum Beispiel auf dem "Sunnseitnweg" in Richtung St. Magdalena am Talende. Auf dieser Tour genießt man immer wieder wunderbare Ausblicke auf die Geislerspitzen.
Eine weitere beliebte Tour ist die Villnösser Talwanderung, die in Teis am Taleingang startet und das gesamte Tal durchquert. Passend zum Konzept des Slow Food Travel, für das Villnöss bekannt ist, lässt sich die Wanderung ideal mit einer Hütteneinkehr verbinden. Oberhalb von St. Peter in Villnöss führt im Sommer eine kleine Straße an Coll vorbei zum Würzjoch und weiter ins Gadertal. Die Strecke ist besonders bei Motorradfahrern und Mountainbikern beliebt. Im Winter wird die Straße gesperrt, dann durchziehen Langlaufloipen das Gebiet um das Würzjoch.
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