Der Trudner Bach fließt durch ein geschichtsträchtiges Tal voller alter Wassermühlen
Bildergalerie: Mühlen bei Truden
Von Glen bei Montan führt eine schmale Straße hinauf auf über 800 Meter Meereshöhe. Hier, im waldreichen Mühlental, liegen die wenigen Häuser von Mühlen bei Truden, verteilt zwischen Mühlner Straße und Christlweg. Die unberührte Natur des Naturparks Trudner Horn umschließt den kleinen Weiler, der seinen Namen den einstigen Wassermühlen am Trudner Bach verdankt.
Das Mühlental steht größtenteils unter Naturschutz. Früher war es von großer wirtschaftlicher Bedeutung: Die zahlreichen Mühlen sind seit dem 16. Jahrhundert belegt und ermöglichten es den Bauern, ihr Getreide selbst zu mahlen. Das schmale Tal zieht sich vom Etschtal den Hang hinauf - im Norden flankiert es der Cislòn, im Süden die Königswiese und das Trudner Horn.
Diese drei markanten Erhebungen sowie der umliegende Naturpark sind beliebte und von diesem Hochplateau aus leicht erreichbare Wanderziele. Truden hat mit Altrei die Auszeichnung "Europas Wanderdorf" erhalten - ein Versprechen, das die gut markierten Wege durch die geschützte Natur einlösen. Wer lieber auf zwei Rädern unterwegs ist, den führt die Mountainbike-Tour über Buchholz hinauf zum Trudner Horn, vorbei am Dorf Mühlen und der Trudner Horn Alm.
Auch Sport- und Hobbykletterer zieht es regelmäßig in die Gegend: Der nach Süden ausgerichtete Klettergarten Truden-Mühlen umfasst über 60 Routen in den Schwierigkeitsgraden 3 bis 7a und genießt in ganz Südtirol einen hervorragenden Ruf. Die festen Kalkfelsen machen Klettern ist das ganze Jahr über möglich. Die Wandneigung reicht von leicht geneigt bis senkrecht - eine packende Herausforderung vor dem beeindruckenden Panorama der Fleimstaler Alpen.
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