Das malerische Dorf Truden bildet das Herz des Wandergebiets und Naturparks am Trudner Horn
Eine sanft gewellte Landschaft, Bauernhöfe wie kleine Tupfer in den Bergwiesen und das Weiß- und Schwarzhorn in der Ferne: Truden ist der Hauptort von Truden im Naturpark. Das Dorf versammelt sich um die Pfarrkirche zum Hl. Blasius, in der eine Statue der Barmherzigen Mutter steht. Der traditionelle Blasiussegen Anfang Februar soll vor Halskrankheiten schützen.
Direkt neben der Kirche thront ein markanter Zeuge der Dorfgeschichte: eine 600 Jahre alte Linde, die heute von Eisenstangen und Stützstreben zusammengehalten wird. Früher fanden unter ihrer Krone die Dorfversammlungen statt, heute ist sie das Wahrzeichen des Ortes. Der gemütliche halbstündige Dorfrundweg eignet sich hervorragend, um Truden in aller Ruhe kennenzulernen.
Herzstück der Region ist der Naturpark Trudner Horn mit dem Sagenweg Truden und einem Kneipp-Erholungsbereich. Dank der besonderen Lage treffen in diesem Gebiet unterschiedliche Klimazonen aufeinander: Das Spektrum reicht von rauem Gebirgsklima in den Höhenlagen bis hin zu submediterranen Einflüssen im Tal. Deshalb gilt der Naturpark als der artenreichste in ganz Südtirol. Das Naturparkhaus ist in einer alten Mühle im Dorfzentrum untergebracht.
Dank dieser intakten Naturlandschaft wurde Truden mit dem Gütesiegel "Europäisches Wanderdorf" ausgezeichnet. Zu den Höhepunkten gehört der Trudner Höhenweg, der in rund viereinhalb Stund vom Bergdorf über die Ruine Pera-Schupf zum Ziss-Sattel und wieder zurück führt. Auch für Mountainbiker ist die Gegend attraktiv: Mehrere Almen sind gut über Forstwege erreichbar, und in etwa drei Stunden kannst du das Trudner Horn umrunden. Am Dorfrand befindet sich die Sportzone Runggen mit Tennis- und Fußballplätzen und einem Naturspielplatz.
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