Gerstsuppe nach Südtiroler Art, ein typisches, altbäuerliches Gericht, das verdauungsfördernd ist und von innen wärmt
Bildergalerie: Südtiroler Gerstsuppe
Die Gerstensuppe darf bei einer echte Törggele-Mahlzeit im Herbst nicht fehlen, und in der kalten Jahreszeit ist ein Teller Suppe genau das Richtige zum Aufwärmen nach einer Winterwanderung. Der Fleischschopf ist eine zentrale Zutat, auch eine geselchte Bauernwurst schmeckt gut darin. Es gibt auch die vegetarische Version ohne Schopf - die Gerstsuppe kann gut eingefroren werden.
Zutaten für 4 Portionen:
- 100 g kleine Rollgerste
- 150 g Fleischschopf
- 1,5 l Wasser oder Gemüsebrühe
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Karotte
- 1 Kartoffel
- 1 Selleriestange oder 2 Scheiben Sellerieknolle
- Salz, Pfeffer, Petersilie, Lorbeer
5 Schritte zur Zubereitung:
- Zwiebel und Knoblauch anrösten, dann die Gerste und ein paar Blätter Lorbeer dazugeben.
- Mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen und das Fleisch darin 20 Minuten köcheln lassen.
- Karotte und Sellerie dazugeben und nach weiteren 10 Minuten die Kartoffeln.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Mit Petersilie zum Schluss garnieren.
Übrigens: Da die Rollgerste oft auch als Graupen bezeichnet wird, wird auch die Suppe manchmal Graupensuppe genannt. Das gesunde, ballaststoffreiche Getreide gilt wegen des hohen Anteils an Beta-Glucanen als verdauungsfördernd und wird oft als Risotto-Alternative verwendet.
Eine Karotte, eine Kartoffel und eine Sellerieknolle: Das Gemüse für die Gerstsuppe ist bereit.
Der Fleischschopf, eine zentrale Zutat, verleiht der Gerstensuppe ihren herzhaften Geschmack.
Die Südtiroler Gerstsuppe ist auf den Almhütten als Mittagessen und als Törggele-Mahlzeit beliebt.
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