pineta di laives steinmannwald leifers
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Steinmannwald

Aufgebaut wurde das Dorf Steinmannwald in den 50er und 60er Jahren von Zuwanderern aus dem Gebiet der Etschmündung.

Das Gebiet unter dem Schmalberg war seit dem Mittelalter ein teils bewaldeter und teils für den Weinbau genutzter Gutsgrund des Renner- und des Steinmannhofes. Ein Dorf entstand dort erst in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, als zahlreiche Familien aus dem Gebiet der Etschmündung bei Venedig hier die Siedlung Steinmannwald (Pineta) gründeten. Aus den 60er Jahren stammt auch die Josefskirche, die mit ihrem eigenartigen, aus Stahlbeton aufgezogenen Turm weithin sichtbar ist und die moderne Architektur ihrer Zeit widerspiegelt.

Der Park an der Sportzone trennt Steinmannwald von der Siedlung Neu Steinmannwald (auch Steinmannwald Berg genannt), die in den 1970er Jahren an der Straße nach Seit angelegt wurde. In Steinmannwald atmet man die Atmosphäre eines italienischen Dorfes, das stolz auf seine Identität ist. Hier hat auch der Karnevalsverein, für den Leifers bekannt ist, seinen Ursprung und Sitz.

Steinmannwald mit seinen rund 2.000 Einwohnern ist auch aufgrund seiner Nähe zu Bozen beliebt - mit dem Auto oder Linienbus erreicht man Südtirols Landeshauptstadt in wenigen Minuten. Seit Bau der Ortsumfahrung im Jahr 2008 ist das Dorf vom Durchzugsverkehr befreit und die neu gestaltete Brennerstraße mit Park, Fußgänger- und Radweg hat für eine Aufwertung des Dorfes gesorgt. Das Vereinsleben im Ort bietet auch kulturelle Veranstaltungen mit Musik und Theater - dies vorwiegend in italienischer Sprache.

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