Das Südtiroler Naturschutzgesetz beinhaltet das Verzeichnis der geschützten wild lebenden Tierarten im Lande
Bildergalerie: Geschützte Tiere in Südtirol
Südtirol mit seinen zahlreichen Naturparks, der herrlichen Bergwelt und den dichten Wäldern ist Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Ihnen ist unter anderem das Naturmuseum Südtirol in der Bozner Bindergasse gewidmet, das dir die Vielfalt im Lande näher bringt. Zu den Arten, die laut Landes-Naturschutzgesetz 6/2010 geschützt sind, gehören in Südtirol:
- Maulwurf (Talpa europea)
- Blindschleiche (Anguis fragilis)
- Schmale Windelschnecke (Vertigo angustior)
- Blanke Windelschnecke (Vertigo genesii)
- Geyers Windelschnecke (Vertigo geyeri)
- Bauchige Windelschnecke (Vertigo moulinsiana)
- Fluss- und Teichmuschel (Unionidae)
sowie 10 verschiedene Heuschrecken-, 6 Käfer- und 42 Schmetterlingsarten
... und zudem alle in Südtirol vorkommenden
- Schlangen (Serpentes)
- Eidechsen (Lacertidae)
- Frösche (Rana, Hyla)
- Kröten (Bufonidae)
- Unken (Bombina)
- Salamander (Salamandridae)
- Molche (Triturus)
- Libellen (Odonata)
- Ölkäfer (Meloe spp.)
- Eisvögel (Limenitis spp.)
- Schillerfalter (Apatura spp.)
Bär und Wolf, die seit einiger Zeit immer mal wieder durch Südtirol streifen, sind hingegen durch EU-Gesetze streng geschützt. Dazu gehört auch der Luchs, der in Südtirol nicht vorkommt.
Nutrias hingegen, die sich im Süden Südtirols angesiedelt haben, gelten als invasiv: Sie sind in Südtirol nicht heimisch und ihre Ausbreitung hat negative Auswirkungen auf die Umgebung. Wer Nutrias beobachtet oder Hinweise auf ihre Anwesenheit findet, wird deshalb gebeten, dies umgehend dem Landesamt für Wildtiermanagement unter Tel. +39 0471 415170 zu melden.
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