Sonklarspitze

Genau an der Grenze zwischen Südtirol und Nordtirol, also zwischen Italien und Österreich, liegt die 3.463 m hohe Sonklarspitze.

Rund 7 km Luftlinie vom Timmelsjoch entfernt liegt die Sonklarspitze - Cima di Malavalle in italienisch - im Hauptkamm der Stubaier Alpen. Somit befindet sie sich westlich vom Südtiroler Pflerschtal und südwestlich vom Nordtiroler Stubaital. Benachbarte Gipfel sind der Wilde Pfaff (3.456 m ü.d.M.) und das Hohe Eis (3.392 m ü.d.M.). Auch das Zuckerhütl, höchster Gipfel der Stubaier Alpen, ist in der Umgebung zu finden.

1869 wurde die Sonklarspitze, oder Sonklarspitz, erstmals durch Richard Gutberlet und seinen Gefährten über den Nordgrat bestiegen. Dieser Weg gilt auch heute noch als Normalweg. Stützpunkt ist entweder die Müllerhütte (3.143 m ü.d.M.) oder das Becherhaus (3.190 m ü.d.M.), beide in Südtirol gelegen. Die Hochtour führt dann in rund drei Stunden über den Übeltalferner hinauf zur Sonklarscharte und von dort aus über den Nordgrat zum Gipfel.

Benannt wurde der Berg nach dem k.k. Militärgeographen und Vermesser Carl Albrecht Sonklar von Innstädten, im 19. Jahrhundert einer der Erschließer der Ostalpen und einer der Pioniere der Alpenerforschung. Im Winter hingegen ist die Sonklarspitze als Ziel einer Skitour beliebt.

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