Riffian mit seinem angenehmen Klima gehört zu den ältesten und bekanntesten Wallfahrtsorten Südtirols
Am Eingang des Passeiertales liegt auf einer Terrasse, die nach Südosten ausgerichtet ist, Riffian mit seinen Ortsteilen. Das Kurklima von Meran ist hier noch spürbar und trifft auf die ersten Merkmale eines Urlaubes in einem von Bergwiesen und Gipfeln umgebenen Tal. Der Ortsteil Magdfeld etwa, ein kleiner Weiler direkt am Meraner Höhenweg, ist als Ausgangspunkt für Wanderungen und Bergtouren weitum bekannt.
Zudem liegen Gfeis und der Weiler Tschenn am Höhenweg, einen der schönsten Rundwanderwege Europas. Ab Mitte Mai ist die Südseite bereits begehbar, die meisten Almhütten öffnen zwischen Mai und Juni und laden dann zu herzhaften Südtiroler Gerichten und hausgemachten Kuchen ein. Auch Vernuer gehört zu Riffian, ein bezaubernder Ort mit seiner kleinen Kirche mit Holzturm und der Sägemühle beim Brunner.
Der Hauptort, Riffian Dorf, ist hingegen seit langer Zeit als Wallfahrtsort bekannt. Pilger kommen seit dem Mittelalter nach Riffian, um bei der Gnadenmutter ihre Hoffnungen auszusprechen. Der Besinnungsweg "Zu den Sieben Schmerzen Mariens" kam dann vor einigen Jahren dazu.
Riffian liegt im Naturpark Texelgruppe, umgeben von Kastanienhainen und Weinreben. Die Höfe reichen bis auf 1.400 Meter Höhe hinauf und klammern sich an die teils steilen Bergwiesen, darüber liegen Almen wie die Obisellalm. In dieser Gebirgsgegend überschreitet die Gemeinde zwei Bergkämme und gelangt in zwei Seitentäler: das Kalmtal und das Faltmartal in Passeier.
Wer hier seine Tage in der Natur verbringen möchte, findet Ruhe und Erholung am Riffianer Waalweg oder bei den Erdpyramiden mit dem kleinen Traktormuseum im benachbarten Kuens. Familien bevorzugen oft den neuen Zauberweg. Wie an vielen sonnenverwöhnten Orten, wurde auch hier eine prähistorische Siedlungsstätte gefunden, in diesem Fall nennt sie sich Burgstall.
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