Gröden

Das knapp 30 km lange Tal wird auch Val Gardena, im Ladinischen “Gherdëina”, genannt.

Wenn man von Gröden spricht, so meint man das Grödner Tal, das südlich von Klausen vom Eisacktal abzweigt. Das Tal erstreckt sich von Waidbruck bis zu den Passübergängen des Sella- und Grödnerjochs. Die drei Gemeinden des Tals sind St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein mit zugehörigen Fraktionen. Der Fluss, der das Tal durchfließt, nennt sich Grödnerbach. Auch im Grödnertal ist die ladinische Sprache erhalten geblieben und das “Gherdëina”, wie die Sprache des Tales auf ladinisch genannt wird, wird noch immer gesprochen.

Besonders bekannt ist das Tal für seinen Holzschnitzereien. Entstanden ist diese Kunst im 17. Jh., ursprünglich um die lange Winterzeit zu überbrücken. Da Gröden bis vor ca. 100 Jahren noch ziemlich abgeschieden war, war die Bevökerung auch zu einem Nebenerwerb gezwungen. Im Sommer wurden die Handwerksprodukte verkauft, die im Winter angefertigt wurden.

Einblick in das historische Kunstschaffen des Tals bietet vor allem das “Museum de Gherdërdeina”, das in St. Ulrich in der “Cesa di Ladins”, Haus der ladinischen Sprache und Kultur, das auf zwei Stockwerken untergebracht ist. Dort können Holzplastiken der ersten Bildhauer sowie zahlreiche andere Figuren, Tierdarstellungen und Skulpturen bewundert werden. Ausgestellt sind zudem archäologische Funde, welche die Besiedlung des Grödnertals dokumentieren. Präparierte Tiere, eine Schmetterlingssammlung sowie ein Herbarium bringen dem Besucher zudem die Flora und Fauna des Tals näher.

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