Bozen Jenesien Herbst Kastanienbaeume
Bozen Jenesien Herbst Kastanienbaeume

Kastanienwege

Im Herbst sind die Wälder voll von den Igeln der Kastanien, in Südtirol gibt es Wege, die besonders viele Kastanienbäume säumen.

Südtirols längster Kastanienweg erstreckt sich über beinahe alle Zonen, in denen es auch Kastanien gibt. Die zusammenhängende Strecke erstreckt sich über das Eisacktal, über den Ritten, die Seiser Alm, das Grödnertal bis an den Kalterer See.

Der “Keschtnweg” im Eisacktal hört also am Ritten - wie es scheinen könnte - nicht auf. Es handelt sich hier nur um den ersten Teil des Südtiroler Kastanienweges. In 8 Tagen kann man sich viele schöne Zonen in Südtirol erwandern:

Das Abenteuer beginnt in Brixen und ist übrigens ein ungefährliches Unternehmen. Hier erklimmt man den Pfeffersberg. Über Terrassen und an kleinen Weilern vorbei, eröffnet sich dem Wanderer im Süden das Panorama auf die Dolomiten, ein Anblick, der eine Tankstelle für die Seele bietet. Danach geht’s weiter nach Feldthurns und an Kloster Säben vorbei bis nach Klausen.

Nach einer Nächtigung wandert man über Barbian hinauf auf den Ritten, der an sich schon ein sehr schönes Plateau mit vielen Wanderwegen ist. Hier erschließen sich dem Wanderer die Erdpyramiden und aufs neue Ausblicke der Superlative. Mit der Rittner Seilbahn empfiehlt sich als Abschluss eine Fahrt hinunter nach Bozen, wo man den Abend unterhaltsam oder genussvoll verbringen kann. Die Landeshauptstadt hat (nicht nur) verschiedene Kulturen und Dialekte zu bieten. Im Zentrum der Stadt spielt sich nicht nur kulturell Einiges ab.

Der nächste Tag bringt Sie entweder per Bus oder zu Fuß an den Kalterer See. Von hier aus geht es weiter zu den Montiggler Seen und wer will, kann noch Schloss Sigmundskron zu Fuß erobern, wo das “MMM Firmian”, eines der fünf Bergmuseen des Bergsteigers Reinhold Messner einlädt, sich kulturell weiterzubilden.

Völs ist das Ziel des nächsten Tages - man erreicht es vorzugsweise mit dem Bus. Die Seiser Alm ist hier ganz nahe. Sie ist an sich schon ein Wanderparadies der Superlative. Von der Seiser Alm ab startet man am Tag danach hinab ins Grödnertal. Diesen Weg säumen Langkofel und andere Bergspitzen der Dolomiten.

Die letzte Etappe geht über den Poststeig von Gröden nach Klausen und von dort per Bahn zurück nach Brixen. Und natürlich kann man die Route nach eigenem Wunsch verändern und/oder verlängern.

Zu Kastanienwegen werden im Herbst sehr viele Waldwege im Süden Südtirols und im Meraner Land. Gelbe, rote, braune und manchmal noch grüne Blätter leuchten im Sonnenschein und kreieren so eine faszinierende Atmosphäre. Und vor der Kulisse der Lichtspiele lassen sich wunderbar “Keschtnigel” und braune Kastanien finden.

Einen kürzeren und sehr informativen Kastanien-Erlebnisweg gibt es auch in Völlan bei Lana. Er wurde 2008 eröffnet und bietet in Form von Holzfiguren und Schautafeln sehr viele Hinweise zum Thema. In ein bis zwei Stunden hat man den Waldweg erwandert und zugleich viel Neues erfahren.

An sich sind alle Wälder, in denen die Bäume der Edelkastanie im Herbst ein prächtiger Rahmen für einen Spaziergang durch die Natur. Aber auch Seen und Berge in Südtirol sind ein attraktives Ziel. So kommt die Lust auf eine “gschmackige” Mahlzeit wie von selbst!

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