Gossensass

Gossensass ist seit jeher als Haltestation für Reisende bekannt. Schon Henrik Ibsen fand Gefallen am einstigen Luftkurort.

Rund 10 km südlich des Brenners liegt Gossensass, Hauptort der Gemeinde Brenner. Das 2000-Seelendorf liegt auf 1.098 m Meereshöhe und ist schon seit 4.000 Jahren als Haltestation für Reisende bekannt, im 20. Jahrhundert war es neben Meran der wichtigste Luftkurort Tirols. Der wohl bekannteste Gast in dieser Zeit war Henrik Ibsen.

Ihre Blütezeit erfuhr die Ortschaft jedoch viel früher, vom Mittelalter bis etwa 1818, das Jahr in dem das Silber- und Bleiwerk in Pflersch aufgelassen wurde. Auf diese Zeit zurückzuführen ist wahrscheinlich auch der Dorfname: “Gotzen” bedeutet “Knappen”, “Sass” hingegen “Sitz”.

Sehenswert sind in Gossensass vor allem die barocke Pfarrkirche und die St. Barbara Kapelle, deren Altar ein Schmuckstück aus der Bergwerksblüte ist. Führungen gibt es in den Sommermonaten jeden Sonntag. Auch ein Abstecher zur Burgruine Straßberg und ins Ibsenmuseum dürfen nicht fehlen.

In Gossensass fällt der Schnee meist früher, dafür bleibt er länger - so eine Redensart. Dies macht die Ortschaft besonders im Winter zu einem Anziehungspunkt. Das nahe Skigebiet Ladurns sorgt für Pistenspaß, Winterwanderwege und Tourenmöglichkeiten bietet auch das nahe Pflersch.

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