voels peterbuehl winter
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Peterbühel

Der sonnige Hügel ist die älteste Siedlung des Gebietes rund um Völs am Schlern: Hier wurden wichtige archäologische Funde gemacht

Auf einer kleinen Anhöhe liegt in sonnenverwöhnter Lage die Siedlung Peterbühel (Peterbühl). Eigentlich ist der Hügel, der hoch über dem Eisacktal thront, eine bedeutende historische Stätte. Hier liegen die Anfänge von Völs am Schlern und vielleicht des gesamten Schlerngebietes, denn schon viele Jahrtausende vor Christus, in der älteren Bronzezeit, siedelten sich hier Menschen an.

Heute erhebt sich etwas abseits im Grünen St. Peter am Bichl, die Kapelle mit dem quadratischen Turm aus dem 13. Jahrhundert. Oberhalb der Tür kannst du die gekreuzten Petrusschlüssel erkennen, und daneben die Wappen der Familien Thun und Firmian: Sie stammen von Regina von Thun und Katharina von Firmian, den beiden Ehefrauen von Leonhard des Älteren von Völs. Der wunderschöne Flügelaltar aus dem 16. Jahrhundert ist im Pfarrmuseum Völs ausgestellt.

Das Museum ist auch Archäologiemuseum, denn hier befinden sich die Funde vom "Peterbichl". Das Interesse der Archäologen war bereits 1939 geweckt, als eine Grundschullehrerin hier eine weibliche Figur aus gehämmertem Bronzeblech fand. Begonnen wurden die Arbeiten dann in den 1950er Jahren und nochmals in den 1990er Jahren: Damals wurden am "Heidenbühel" Keramik- und Metallfunde gemacht, darunter das Fragment einer Fibel aus der La Tène-Zeit. Ein Teil der Metallobjekte wurde zwar gezeichnet, blieb in der Folgezeit aber leider verschollen.

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