Bäuerliche Tradition und moderne Einrichtungen treffen im hinteren Passeiertal aufeinander: Es ist das Gebiet von Moos in Passeier
Die flächenmäßig größte Gemeinde des Passeiertales ist auch die Gemeinde, die sich direkt am Europäischen Fernwanderweg E5 befindet. Er zieht sich von der französischen Atlantikküste quer über die Alpen bis nach Venedig und beinhaltet eben auch Moos in Passeier: Die Königsetappe führt von der Braunschweiger Hütte im Pitztal über das Timmelsjoch bis nach Moos und kann in zwei oder drei Tagen gemacht werden.
Kommst du nach St. Leonhard in Passeier, teilt sich die Straße: Rechts geht es in Richtung Jaufenpass, links nach Moos. Die Gemeinde beinhaltet die Weiler Ulfas und Stuls an den Hängen sowie Platt, bei dem die berühmten Gletschermühlen zu finden sind. Zudem gehören der Hauptort Moos, Rabenstein und das Pfelderer Tal dazu, das sich bis Pfelders hineinzieht.
Dessen Zentrum ist seit Jahren autofrei und Pfelders selbst für seine Almen und das besondere Mikroklima bekannt: Es ermöglicht eindrucksvolle Schneehöhen und eine einmalig sichere Schneelage. Dies wiederum begeistert die Wintersportler, die hier herrliche Bedingungen unter den Dreitausendern der Ötztaler Alpen finden: Auch das Skigebiet Pfelders ist hier angesiedelt, der Grünboden-Express startet direkt am Ortsrand.
Moos in Passeier erstreckt sich als Gemeinde bis auf den 3.480 Meter hohen Gipfel der Hohen Wilde hinauf: Der Felsgigant erhebt sich auf österreichischem und italienischem Staatsgebiet, die Südtiroler Anteile gehören zum Naturpark Texelgruppe. Rund um Moos gibt es so viel zu entdecken, sodass sich die einzelnen Museen zum MuseumHinterPasseier zusammengeschlossen haben: das Bunker Mooseum, das Stieber Mooseum und das Museum Timmel Transit.
Die Gemeinde ist heute Mitglied der "Alpine Pearls", einem internationalen Netzwerk, das sich auf sanften, umweltfreundlichen und nachhaltigen Tourismus in den Alpen spezialisiert hat. Ein Meilenstein für den Artenschutz in Südtirol wurde hingegen 2025 gefeiert, als sich hier nach einem Jahrhundert wieder ein geschlüpfter Bartgeier in den Himmel über dem Passeiertal erhob.
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