Montan an der Südtiroler Weinstraße bietet von seiner erhöhten Position aus einen herrlichen Blick auf den Süden Südtirols
Das Unterland, der Kalterer See, gegenüber der Mendelkamm - wir befinden uns in der Panoramalage von Montan, der kleinen Gemeinde im Süden Südtirols. Sie erstreckt sich mit ihren Fraktionen Pinzon, Glen, Gschnon und Kalditsch bis an die Grenze des Naturparks Trudner Horn in einem Gebiet, das von Reben und Obstgärten gekennzeichnet ist.
Selbst ein Teil der Ortschaft Kaltenbrunn gehört zum Gemeindegebiet - hier verläuft die Grenze zu Altrei kurioserweise mitten durch das Dorf. Die sonnigen Hanglagen rund um Montan bringen im Herbst hervorragende Trauben hervor, aus denen einige der besten Blauburgunder des Landes gekeltert werden. Du kannst die Weinlandschaft auf dem Blauburgunderweg erwandern und den edlen Tropfen anschließend in den Kellereien des Unterlandes verkosten.
Zwar wachsen hier auch andere Rebsorten, doch der Blauburgunder mit seinem feinen Duft nach roten Beeren ist unbestritten der König von Montan. Doch der Ort hat weit mehr als feine Weine vorzuweisen: Bereits im 19. Jahrhundert schätzten Gäste das Dorf als Erholungsort.
Durch seine Lage an der Dolomitenstraße war Montan stets gut erreichbar und Ausgangspunkt für spektakuläre Panoramafahrten. Einst dampfte hier auch die legendäre Fleimstalbahn, eine Schmalspurbahn, deren historische Trasse heute als landschaftlich reizvoller Rad- und Wanderweg genutzt wird. Ruhe und aktive Erholung prägen die Landschaft rund um das Dorf.
Unterhalb davon erstreckt sich die Erholungszone Castelfeder mit ihren geschichtsträchtigen Ruinen und knorrigen Eichen. Auch das Biotop Langensee eignet sich hervorragend für entspannte Spaziergänge. Mountainbiker finden auf den Wegen zwischen dem Naturpark und dem breiten Etschtal abwechslungsreiche Routen, und selbst der berühmte Blauburgunderweg, der längste von Südtirols Weinwegen, lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden.
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