zufallspitze monte cevedale winter von der peder stieralm aus
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Cevedale-Gruppe

Die Cevedale-Gruppe nimmt ihren Namen vom dritthöchsten Gipfel der Ortler-Gruppe, dem Monte Cevedale.

Ortler, Königspitze und Cevedale bilden das Dreigestirn der imposanten Ortler-Gruppe. Der 3.769 m hohe Monte Cevedale liegt eingebettet im Nationalpark Stilfser Joch, über seinem Gipfel verläuft die Grenze zwischen der lombardischen Provinz Sondrio und dem Trentino, dessen höchster Berg er ist. Entlang dieses Kammes erheben sich noch weitere majestätische Bergriesen. Neben dem Cevedale befinden sich die beiden Zufàllspitzen (Betonung auf der zweiten Silbe): die Hintere Zufàllspitze mit einer Höhe von 3.757 m ü.d.M., die zugleich das Dreiländereck Sondrio - Trentino - Südtirol markiert, und die etwas niedrigere Vordere Zufàllspitze (3.700 m ü.d.M.).

Weiters thronen in dieser Gebirgsgruppe der Monte Pasquale (3.553 m ü.d.M.), der zur Provinz Sondrio gehört, sowie der Palòn de la Mare (3.703 m ü.d.M.). Bekannt ist das Gebiet auch im Winter bei Skitourengehern. Für eine Übernachtung bietet sich die Casatihütte auf 3.269 m Meereshöhe an, die vom Skigebiet Sulden im Vinschgau aus erreichbar ist. Der Cevedale kann alternativ auch von der Marteller Hütte (2.580 m ü.d.M.) oder Brancahütte (2.487 m ü.d.M.) erreicht werden. Teils sind noch Reste militärischer Stellungen aus dem 1. Weltkrieg erkennbar, da hier die italienisch-österreichische Frontlinie im Gebirgskrieg verlief.

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