St. Leonhard mit seinem Golfplatz, dem Passeirer Panoramaweg und dem Freibad ist ein äußerst aktives Dorf
Bildergalerie: St. Leonhard in Passeier
St. Leonhard im Herzen des Passeiertales erstreckt sich von Schweinsteg bis dorthin, wo das Tal einen Knick nach Nordwesten macht und bis Walten führt. Dort befindet sich auch die Weggabelung zu den mächtigen Alpenpässen: Einer davon ist der Jaufenpass in Richtung Sterzing, biegst du links ab, gelangst du über Moos in Passeier in die hochalpine Landschaft des Timmelsjochs und ins österreichische Ötztal.
Wiesen, Wälder und hohe Bergspitzen umgeben das Tal und können am besten zu Fuß erkundet werden: Die Passeirer Panoramawanderung zeigt dir die Berghöfe von Mörre und Schweinsteig, der Sonnenweg begleitet dich über die Sonnenhänge des Passeiertals zwischen Walten und Stuls.
Walten ist als Genuss- und Wanderdorf bekannt, da es dort mehrere Gastbetriebe gibt und rundherum sieben Almhütten auf Wanderwegen erreichbar sind. Dazwischen liegen die Tiefen der Passerschlucht, die vor einigen Jahren durch imposante Stahlkonstruktionen zugänglich gemacht wurden. So kann die Kraft des Wassers zu Fuß entdeckt werden. Im Wasser der Passer, die vom Timmelsjoch durch das Tal in Richtung Meran fließt, sind hingegen Wildwassersportler und Raftinggruppen zu sehen.
Die weitläufige Marktgemeinde ist auch Geburtsort des Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Der Sandwirt war sein Geburtshaus und beherbergt heute das MuseumPasseier, das ihm und der Geschichte des Tales gewidmet ist: 1809 war das Passeiertal das Epizentrum des Tiroler Volksaufstandes gegen die bayerisch-französische Besatzung. Die ganze Umgebung erzählt von seinem Leben: Der Andreas Hofer Rundweg führt durch sein Heimatdorf und auf der Pfandler Alm versteckte sich Andreas Hofer, bevor er gefangen genommen und in Mantua hingerichtet wurde.
Kulturell interessant sind auch die Jaufenburg und die historischen Schildhöfe. Dazwischen erstreckt sich in schöner Alpenlandschaft ein 18-Loch Platz: der Golfclub Passeier.Meran. St. Leonhard in Passeier profitiert vom milden Klima des Meraner Landes, weshalb der Platz von März bis spät in den Herbst hinein bespielbar und auch mit dem Rad erreichbar ist.
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