Aus den auffallend süßen Barbianer Zwetschken werden köstliche Gerichte wie Strudel und Soßen gezaubert
Es ist noch früher Frühling, wenn die Pflaumenbäume anfangen zu blühen und ihren intensiven, süßlichen Duft verströmen. Kommt das Ende des Sommers, werden die kleinen Pflaumen größer und intensiv blau. Geben sie bei leichtem Druck etwas nach, sind sie bereit, geerntet zu werden.
Die Barbianer Zwetschke war bis vor einiger Zeit ein wichtiges Exportgut, das an den sonnigen Hängen von Barbian optimal gedeiht. Heute wird sie für ihre Eigenschaften geschätzt: Sie ist reich an Provitamin A, B-Vitaminen, Kalium und Spurenelementen, regt den Stoffwechsel an und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Stress und Verstimmungen. Die "Barbianer Zwetschke" hat zudem einen hohen Anteil an Sorbit: Es gilt als Ersatzsüßstoff und kommt hier in der Natur vor.
Die Steinfrucht wird heute bei den Barbianer Zwetschkenwochen im Spätsommer ausgiebig gefeiert. Es sind die kulinarischen Genusswochen in den lokalen Gastbetrieben. Aus der Frucht werden nämlich Köstlichkeiten wie Zwetschkenknödel und Zwetschkenstrudel, Risotto und Fleisch mit Zwetschkensoße zubereitet. In einigen Betrieben wird auch das köstliche Pflaumeneis angeboten, in den Barbianer Geschäften kannst du Zwetschkenbrot und -marmelade erwerben.
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