Südtiroler Speck

Fein gewürzt, nach speziellem Rezept behandelt und geräuchert, schmeckt der Südtiroler Speck besonders gut zu Pellkartoffeln und zu Roggenbrot.

Der Südtiroler Speck ist ein roher Schinken, der leicht geräuchert wurde und für mindestens 22 Wochen lang über gereift hat. Wichtig dabei: der Salzgehalt darf 5% nicht übersteigen! Das Herstellungsverfahren, das 1996 von der EU geschützt wurde und die strengen Qualitätskontrollen sichern den unvergleichlichen Geschmack.

Bereits rund um 1200 n. Chr. Berichten erste Dokumente aus dem Handel und der Metzgerzunft über dem Speck. Die Menschen waren zu dieser Zeit gezwungen, das Fleisch zu behandeln, damit sie es länger lagern konnten. Während man im Süden das Fleisch mit Salz einrieb, wurde es in nördlichen Gegenden geräuchert. Die Metzger aus Südtirol, Grenzland zwischen Nord und Süd, bedienten sich einfach beider Methoden. Sie würzten und räucherten ihr Schweinefleisch. Und so entsteht auch noch Heute der bekannte Südtiroler Speck.

Zur Herstellung von Speck werden magere Schweinkeulen, getrennt vom Schenkelknochen, verwendet. Das Fleisch wird dann mit einer besonderen Mischung aus Gewürzen gewürzt und zum Trocknen in einem Kühlraum gelagert. Doch seinen unverkennbaren Geschmack erhält der Speck erst beim Räuchern. Nach der Reifung wird eine Qualitätskontrolle durchgeführt und schließlich wird der Speck mit der Schutzmarke versehen.

> Unser Tipp: Speckbrettl mit Schnittlauch und Pellkartoffeln. Wir wünschen guten Appetit!

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