Biennale Gherdëina

Beim Festival für zeitgenössische Kunst in Gröden treten Natur, Kunst und Kultur miteinander in Kontakt

Bereits zum 10. Mal findet die Biennale Gherdëina statt, die zwischen Mai und September im Grödner Tal eine internationale Gemeinschaft von zeitgenössischen Künstlern versammelt. "(Future) Paradise Gardens" nennt sich die Ausgabe 2026, die von Samuel Leuenberger kuratiert wird. Mit dabei sind Künstler wie Augustas Serapinas aus Litauen und Lydia Ourahmane aus Algerien, Dorota Gaweda aus Polen, Bas Smets aus Belgien und Judith Neunhäuserer aus Italien.

Hier im Herzen der Dolomiten werden die zeitgenössischen Werke an öffentlichen Plätzen ausgestellt. Geführte Besichtigungen sind Teil der Biennale Gherdëina - sie werden allen Interessierten angeboten. Zudem wurden 2025 in Zusammenarbeit mit dem MUSE - Museum für Wissenschaft in Trient eine Reihe von Künstlerfilmprojektionen gezeigt, die dem Wilden der Natur und den ökologischen Krisen eine kritische und poetische Perspektive ermöglichten.

Ins Leben gerufen wurde die Biennale Gherdëina übrigens 2008 von Doris Ghetta als Parallelevent zur MANIFESTA7 in Südtirol. Einst vor allem auf die lokale Holzschnitzerei fokussiert, hat das Event im Laufe der Jahre einen internationaleren Aspekt angenommen und ein größeres Spektrum an Kunstrichtungen inkludiert. Heute vereint es Bildhauerei, Performances, Konferenzen und Gespräche, die oft auch die lokalen Traditionen, Bräuche, Natur und Sprache mit einbeziehen.

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