Holzschnitzerei

Im Grödner Tal werden schon seit Jahrhunderten, vor allem während der kalten Jahreszeit, wahre Kunstwerke aus Holz gefertigt.

Die Südtiroler Holzschnitzerei ist ein traditionsbehaftetes Kunsthandwerk, das heute noch lebendig gehalten wird. Bekannt dafür ist das Grödner Tal, in dem seit Jahrhunderten im Winter als Nebenerwerb wahre Kunstwerke aus Holz entstehen, besonders Heilgenstatuen und Krippenfiguren. Die Schutzmarke der Handelskammer Bozen schützt heute die einmaligen Kreationen der Grödner Holzschnitzer. In St. Christina kann die größte handgeschnitzte Weihnachtskrippe der Welt bewundert werden, geschaffen von den Bildhauern des Dorfes.

Auch in anderen Tälern des Landes finden sich Holzschnitzer: Das Tauferer Ahrntal z.B. ist für seine urigen Masken und Wurzelfiguren bekannt. Auch die traditionellen Krampusmasken für die Umzüge rund um die Nikolauszeit werden noch handgefertigt und sind wahre Meisterwerke der Schnitzkunst. Ein Ausflug in eine der Werkstätten oder kleinen Läden lohnt sich und bietet einen interessanten Einblick in dieses traditionelle Südtiroler Kunsthandwerk!

Lust auf Museum? Das Museum Gherdëina - Museum Gröden in St. Ulrich zeigt eine umfangreiche Sammlung an Holzschnitzereien vom 17. bis zum 20. Jahrhundert sowie altes Holzspielzeug aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Weiters können Sie holzgeschnitzte Krippenfiguren in den drei Krippenausstellungen Südtirols bewundern: in Bozen, Luttach und Sexten.

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