Filme aus Italien und seinen Nachbarländern werden jedes Jahr im April beim bekanntesten Filmfestivals Südtirols vorgestellt
Das Bolzano Film Festival Bozen BFFB hat es sich zum Ziel gesetzt, jedes Jahr einem besonderen Gebiet, das durch die Qualität seiner jüngsten Filmproduktionen aufgefallen ist, Aufmerksamkeit zu schenken: Vorrang haben dabei Länder und Regionen, die weit von den wichtigsten politischen und kulturellen Zentren der Welt entfernt sind, und in diesem Zusammenhang Werke, die soziale, politische oder sprachliche Minderheiten besonders hervorheben.
Austragungsort ist ein Kino: der Filmclub in der Altstadt von Bozen. Die Geschichte des Filmfestivals geht bis auf das Jahr 1987 zurück, als erstmals die "Bozner Filmtage" abgehalten wurden. Die Preise und Wettbewerbe sind nach 2003 stets mehr geworden, seit 2023 geht das Bolzano Film Festival Bozen mit einer neuen Ausrichtung und neuem Vorstand auch neue Wege. Die Südtiroler Filmlocations sind begehrt, namhafte Schauspieler waren bereits Gast des Events.
Das Festival teilt sich in verschiedene Bereiche auf: Der Wettbewerb BFFB ist hybriden Formen, dem "kontaminierten" Kino, dem Kino an geografischen, politischen und formalen Grenzen gewidmet. "BFFB Special" zeigt Filme, die der Philosophie des Festivals entsprechen, aber aus verschiedenen Gründen nicht an den Wettbewerbssektionen teilnehmen können.
Vier weitere Sektionen sind "RealeNonReale" für Non-Fiction, "LocalHeroes" für lokale Talente, "Lili - Little Lights" für Kinder und Jugendliche, "Kleinsprachen DOC" für Sprachen und sprachliche Minderheiten. Jedes Jahr vergibt das Festival zudem zwei Ehrenpreise an Personen, die in der Welt des Kinos in Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz oder Slowenien bedeutsam sind.
Änderung/Korrektur vorschlagen
