Der Weg durch die beeindruckende Passerschlucht führt dich über Metallbrücken und Stege von St. Leonhard in Passeier bis nach Moos
Bildergalerie: Passerschlucht
Ein gewaltiger Felssturz an der Prantlwand, etwa zwei Kilometer vor Moos in Passeier, hat am 23. Februar 2026 am Passer Schluchtenweg einen Metallsteg auf einer Länge von 30 bis 40 Meter mitgerissen. Der Weg ist aktuell nicht begehbar, weitere Infos erteilt das Infobüro Moos oder St. Leonhard bzw. sind hier, sobald vorliegend, verfügbar. (Stand: Februar 2026)
Auch das Passeiertal im Meraner Land hat ein interessantes Naturschauspiel zu bieten: die wildromantische Passerschlucht, durchquerbar auf dem Passeirer Schluchtenweg. War die Schlucht bis vor wenigen Jahren noch nicht zugänglich, wurde im Jahr 2015 nach drei Jahren Bauzeit ein beeindruckender Wanderweg mit Metallbrücken und Stegen eröffnet.
Die Schlucht folgt dem oberen Flusslauf der Passer, wo sich der Fluss tief in den Fels eingegraben hat und seine ganze Kraft zeigt. Der 6,5 km lange Weg startet in St. Leonhard in Passeier und endet in Moos, wo beim Weiler Platt eine weitere Besonderheit zu sehen ist: die Gletschermühlen, spiralförmige Vertiefungen im Fels und ganz besondere Zeugen der letzten Eiszeit.
Sitzgelegenheiten begleiten neben außergewöhnlichen Felsformationen und Strudellöchern die Wanderung durch die Passerschlucht. Zudem bieten zwei Kaskaden mit ihren Gischtfontänen vor allem im Sommer eine wohltuende Erfrischung. Gleich drei Museen sind am Start- und Endpunkt zu finden: das MuseumPasseier im Geburtshaus des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, 2 km vom Beginn des Schluchtenweges entfernt. Dazu kommen am Endpunkt in Moos das Stieber Mooseum im alten Wasserkraftwerk und das Bunker Mooseum mit seiner Naturpark-Infostelle.
Kontaktinfos
- Oberer Flusslauf der Passer - 39015 - St. Leonhard in Passeier
- +39 0473 656188
- info@passeiertal.it
Öffnungszeiten
Immer zugänglich
Eintritt
frei zugänglich
Mehr Infos
Der Weg durch die Passerschlucht ist ganzjährig geöffnet, kurzfristige Schließungen aufgrund der Wetterlage (Schnee, Eis) in den Wintermonaten möglich.
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