Schloss Tirol Museum Erdpyramiden Dorf Tirol
Schloss Tirol Museum Erdpyramiden Dorf Tirol

Erdpyramiden Dorf Tirol und Kuens

An zwei Stellen im Meraner Land sind die berühmten Erdsäulen zu sehen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben

Vermutlich durch Erosionserscheinungen und begünstigt durch klimatische Verhältnisse - durch die Abwechslung von Regen- und Trockenzeiten und eine windgeschützte Lage - entstanden im Laufe der Jahrhunderte die Erdpyramiden. Solche Erosionsphänomene gibt es hauptsächlich dort, wo eiszeitliche Gletscher Moränenlehm in Tälern abgelagert haben. Das trockene und steinharte Material wird in Verbindung mit Wasser zu einem lehmigen Brei und fließt zu Tal.

Es bilden sich Steilwände. Wenn nun ein großer Stein im Lehm eingelagert ist, schützt dieser das darunter liegende Material vor Regen, bleibt also trocken und hart. So entstehen diese Erdsäulen, die eine Höhe von rund 30 Meter erreichen können. Es gibt sie an verschiedenen Orten Südtirols, auch im Meraner Land: Einige davon stehen bei Kuens und sind auf dem Erdpyramidenweg erreichbar, der in 35 Minuten zu den Erdsäulen führt, oder vom Kuenser Waalweg aus sichtbar.

Auch in Dorf Tirol gibt es diese Naturphänomene. Wer mit der Seilbahn Hochmuth Richtung Muthöfe fährt, kann einen schönen Blick auf die Erdpyramiden nahe Schloss Tirol werfen. Vier oder fünf davon haben sich in der Schlucht am Muthbach erhalten, während die restlichen durch ein Unwetter vor mehreren Jahren weggebrochen sind. Zu Fuß sind sie bei einem Ausflug am Herrschaftsweg, der Wanderung von Dorf Tirol nach Vellau oder jener zu den Muthöfen zu sehen.

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