Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige bietet Ende Juni und Anfang Juli 10 Tage beste Musik mit Solisten und Ensembles
Nach Sommerbeginn dreht sich in Südtirol alles um das Thema Jazz. Da wird die Region zu einer riesigen Freilichtbühne: Das Musikfestival, das 1982 erstmals organisiert wurde, fand anfangs nur in der Landeshauptstadt Bozen statt, wo sich heute noch das "Basislager", der Kapuzinerpark, befindet. Über die Jahre hinweg weitete es sich aber auf das gesamte Südtiroler Gebiet aus und bietet nun international bekannten Namen und aufstrebenden Jazzkünstlern eine geeignete Bühne, die aus den großen Musikzentren wie Amsterdam und Berlin nach Bozen kommen.
Musiziert wird in Städten und auf Bergen, bei Seen und auf Plätzen, in Parks und in Schlosshöfen, in Hotels und in Fabrikhallen. Mit dabei waren bisher historische Orte wie die Festung Franzensfeste und der Klimastollen Prettau im Ahrntal, alpine Plätze wie das Hotel Pragser Wildsee und die Juac Hütte in Wolkenstein in Gröden, auf der bereits das Antonia Hausmann Quartett in Zusammenarbeit mit den Leipziger Jazztagen spielte, sowie öffentliche Locations wie der Bozner Waltherplatz und der Campus Brixen der Freien Universität Bozen.
Urbaner Raum wird somit mit kulinarischen Highlights, Top-Musik und einer einmaligen Natur kombiniert. Das Jazzfestival beginnt jedes Jahr am letzten Freitag im Juni und endet am ersten Sonntag im Juli, nach dutzenden Konzerten mit inspirierenden Akzenten an über 30 Orten. Die künstlerische Leitung liegt bei Stefan Festini Cucco, Max von Pretz und Roberto Tubaro.
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