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Volkslanglauf Toblach-Cortina

Anfang Februar wird das Hochpustertal jedes Jahr zum Schauplatz eines der traditionsreichsten Langlauf-Rennen Italiens

42 Kilometer Klassisch oder 32 Kilometer Skating, eventuell angepasst an die aktuelle Schneeverfügbarkeit - jedes Jahr am ersten Wochenende im Februar wird der Volkslanglauf Toblach-Cortina ausgetragen. Es war im April 1977, als der damalige Olympia-Skifahrer Alfredo "Fredy" Dibona nach einem heftigen Schneefall vorschlug, ein Langlaufrennen zu veranstalten. Der Rest ist Geschichte - eine fast ein halbes Jahrhundert andauernde Geschichte.

Zusammen mit der Marcialonga im Fassatal und dem GsieserTal Lauf in Südtirol ist der Volkslanglauf Toblach-Cortina einer der hochkarätigsten und wichtigsten Langlaufbewerbe Italiens. Der Klassische Bewerb wird auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke der Dolomitenbahn ausgetragen, die während des 1. Weltkrieg gebaut und 1962 aufgegeben wurde. Die Strecke führt vom Militärfllughafen in Toblach Richtung Innichen, zurück nach Toblach und weiter zum Toblacher See und Dürrensee, zum Drei Zinnen-Blick und in das Höhlensteintal.

Das Gemärk, ein 1.529 Meter hoher Pass, ist der höchste Punkt der Strecke und die Grenze zur Nachbarprovinz Belluno. Dort geht es nach Ospitale und nach Cortina d'Ampezzo. Das Skating-Rennen, das 2007 dazukam, führt ebenfalls von Toblach nach Cortina, lässt aber Innichen aus. Die Jubiläumsausgabe "50 Jahre Volkslauf Toblach-Cortina" findet vom 6. bis 7. Februar 2027 statt.

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