plattkofelhuette marillenknoedel
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Vinschger Marille

Die Marillen aus dem Vinschau, also Aprikosen, sind weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Nirgendwo anders gedeihen die Aprikosen, unter den Südtirolern auch Marille genannt, besser als im Vinschgau. Da sind sich die Fachleute einig. Die Südfrucht bevorzugt ein warmes Klima und liebt die Sonne, dafür wenig Regen und reichlich Wind. Der Boden sollte locker sein. Begebenheiten, die fast haargenau das Klima im Vinschgau treffen!

Die Marille (lat. Prunus armeniaca) gehört zu der Familie der Rosengewächse und war in Armenien bereits in der Antike bekannt. Erst Alexander der Große brachte die Marille nach Europa, erst nach Griechenland und dann nach Italien. In China gilt die Aprikose noch heute als Symbol für ein junges Mädchen, aber auch für den Wunsch nach Kindern. Der Geschmack der Frucht, die von Mitte Juli bis August geerntet wird, ist süß-säuerlich. Reif ist die Frucht dann, wenn sie eine sattgelbe, orange Farbe aufweist.

Doch nun zurück zur Vinschger Marille. Besonders in der Umgebung von Laas haben sich viele Bauern in den letzten Jahrzehnten wieder auf den Marillenanbau besonnen. Und auch die Hausfrauen schwören hier auf die süßen und sonnenverwöhnten Aprikosen des Tales. Für Rezepte wie die berühmten Marillenknödel oder Marillenmarmelade gibt es keine bessere Sorte!

> Unser Tipp: Marillen enthalten sehr viel Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, das für gutes Sehen, gesunde Haut und Schleimhaut und die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen verantwortlich ist!

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